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Wie du aus deinem Blog einen Online Shop machst

In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du mit WordPress einen Online-Shop erstellst und aus Deinem Blog einen Shop machen kannst. Es gibt unzählige Möglichkeiten, ein neues Online-Business zu starten. Besonders der Verkauf von physischen Produkten über einen eigenen Online-Shop ist ein beliebtes Geschäftsmodell. Online-Shops ermöglichen zwar skalierbares Einkommen, stellen Dich jedoch auch vor große Herausforderungen. Trotzdem gibt es auch heute noch viele Selbstständige und KMUs, die ihren Online-Shop starten und sogar erfolgreich sind.

 

 

 

 

Herausforderungen, die ein Online-Shop mit sich bringt

Ein Online-Shop hat zwei große Nachteile, die er mit sich bringt: Zum einen die hohe Konkurrenz durch Amazon und eBay und zum anderen die Lagerung und der Ankauf neuer Produkte. Aus diesem Grund habe ich von Anfang an einen eigenen Online-Shop für mich ausgeschlossen. Du musst eine Nische finden, die sich lohnt. Im Falle von Computerteilen gibt es noch Konkurrenz durch Media Markt und im Falle eines Esoterik-Shops ist die Nachfrage nicht so hoch, dass es sich finanziell auszahlt. Dennoch habe ich zumindest mit einem Affiliate-Shop experimentiert. Das ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Online-Shops. Zudem stellt die Wahl eines geeigneten Shop-Systems eine weitere Hürde dar. Wenn Du bereits WordPress nutzt und einen kleinen Online-Shop planst, bleib dabei. Wenn Du jedoch einen größeren Online-Shop anstrebst, würde ich Dir Shopify oder Etsy empfehlen. Besonders wenn Du handgemachte Produkte verkaufst und sofort Traffic dafür haben möchtest, lohnt sich Etsy.

 

 

Die Vor- und Nachteile, die ein Onlineshop mit sich bringt

Vorteile:

— Globale Reichweite: Mit einem Online-Shop können Sie potenzielle Kunden auf der ganzen Welt erreichen und verkaufen, ohne geografische Einschränkungen zu haben.

— 24/7 Verfügbarkeit: Ein Online-Shop ist rund um die Uhr verfügbar, so dass Kunden jederzeit einkaufen können.

— Geringere Betriebskosten: Ein Online-Shop erfordert in der Regel weniger Personal, weniger Mietkosten und geringere Betriebskosten im Vergleich zu einem physischen Laden.

— Personalisierte Kundenerfahrung: Durch die Verwendung von Daten und Analysen können Online-Shops personalisierte Erfahrungen bieten, z.B. Produktempfehlungen basierend auf dem Kaufverhalten des Kunden.

— Leichtere Verwaltung des Inventars: Mit einem Online-Shop können Sie das Inventar leichter verwalten und den Bestand auf dem neuesten Stand halten.

Nachteile:

— Keine physische Erfahrung: Online-Shops bieten keine Möglichkeit, Produkte physisch zu sehen oder zu berühren, was für manche Kunden ein Nachteil sein kann.

— Schwierige Produktrücksendungen: Produkte können schwieriger zurückzugeben oder auszutauschen sein, was ein Problem darstellen kann, insbesondere wenn Kunden aus verschiedenen Ländern bestellen.

— Eingeschränkte Kundeninteraktion: Online-Shops bieten in der Regel begrenzte Möglichkeiten zur Kundeninteraktion, was bedeutet, dass Kunden möglicherweise weniger auf die Beratung von Mitarbeitern zurückgreifen können.

— Abhängigkeit von Technologie: Ein Online-Shop erfordert eine starke technologische Infrastruktur, was bedeutet, dass Probleme mit der Website oder den Bestellsystemen einen negativen Einfluss auf das Geschäft haben können.

— Höhere Konkurrenz: Da Online-Shops ein niedrigeres Betriebskostenniveau haben, kann die Konkurrenz höher sein, was zu einem harten Wettbewerb führt.

 

Shopify wirbt damit, wie einfach es ist deinen Online-Shop zu erstellen.

Etsy eignet sich ideal für handgemachte Produkte. Ich habe darüber auch schon Produkte verkauft und es ist relativ leicht darüber Traffic zu bekommen.

 

Diese Alternativen gibt es zu WordPress

Auch wenn WordPress in Kombination mit WooCommerce eine wirklich gute Shop-Lösung ist, gibt es dennoch bessere Alternativen für bestimmte Shops. So ist Shopify die beliebteste Software für mittlere bis größere Online-Shops. Das Tool ist zudem sehr benutzerfreundlich aufgebaut und bietet dir die Möglichkeit, einen professionellen Shop aufzusetzen. Wix und Jimdo eignen sich besonders dann, wenn du wirklich einen kleinen Shop planst. Zum Beispiel, wenn du Ledertaschen und Geldbeutel verkaufen möchtest und das Ganze überschaubar ist. Wenn du bereits eine Website bei einem der Homepage-Baukästen hast und viel Traffic darüber generierst, dann ist dies eine gute Möglichkeit, relativ schnell und einfach einen Online-Shop zu damit erstellen. Jedoch können diese vom Funktionsumfang weder mit WordPress noch mit Shopify mithalten.

Hier sind einige Alternativen zu WordPress als Online-Shop-Plattform:

Wann sich ein Online-Shop mit WordPress lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel:

Größe des Shops: Du eignet sich am besten für kleinere bis mittelgroße Online-Shops, während Magento eher für große und komplexe Online-Shops geeignet ist.

Budget: Wenn Du ein begrenztes Budget hast, kann es günstiger sein, einen Online-Shop mit WordPress zu erstellen und zu verwalten, da es viele kostenlose Themes und Plugins gibt. Wenn Du jedoch über ein höheres Budget verfügst, kannst Du in eine andere Plattform wie Shopify investieren.

Technische Kenntnisse: WordPress ist eine benutzerfreundliche Plattform, die auch für Benutzer ohne umfassende technische Kenntnisse zugänglich ist. Magento hingegen erfordert mehr technisches Know-how.

Erweiterbarkeit: Wenn Du einen Online-Shop benötigst, der über die Grundfunktionen hinausgeht und viele erweiterte Funktionen erfordert, kann es von Vorteil sein, Magento zu verwenden, da es eine umfangreiche Bibliothek von Erweiterungen und Modulen hat.

 

 

Schritt für Schritt zum eigenen Online Shop

Installiere zunächst das WooCommerce-Plugin. Wähle dazu im Menü auf der linken Seite “Plugins > Installieren” und gib im Suchfeld “WooCommerce” ein. Klicke dann auf “Jetzt installieren” und “Aktivieren”. Lege dann die wichtigsten Grundeinstellungen fest, hierzu gehören Firmendaten, Versandoptionen und Mehrwertsteuer. Beachte auch die Kleinunternehmerregelung bei der Mehrwertsteuer. Unter der Rubrik “Versand” kannst du die Versandbedingungen festlegen. Im Bereich “Kasse” kannst du einstellen, welche Zahlungsarten du anbieten möchtest.

Das WooCommerce-Plugin hat bereits folgende Unterseiten automatisch erstellt, die du je nach Bedarf anpassen oder löschen kannst. Hierzu zählen der Shop, der Warenkorb und die Kasse. Ich musste viele davon löschen, da mit dem Astra Theme einige Seiten doppelt vorhanden waren. Aber vieles davon war selbst erklärend und die Preise konnten entsprechend angepasst werden.

 

 

Wie du das WooCommerce Plugin einrichtest

WooCommerce ist das einfachste Plugin, wenn du vorhaben solltest, einen Online-Shop mit WordPress zu starten. Das Plugin ist selbsterklärend und in null Komma nichts eingerichtet. Zudem bietet es zahlreiche Erweiterungen für deinen Online-Shop und passt sich an das Design deiner Website bzw. deines Blogs an. Wen du einen großen Shop mit zahlreichen Produkte hast, stößt du mit dem Plugin allerdings schnell an seine Grenzen. Auch beim Thema Rechtssichere Online-Shop und DSGVO ist das Plugin nicht die beste Wahl. Es gibt aber zusätzliche Erweiterungen dafür, sodass du deinen WordPress Online-Shop rechtssicher gestalten kannst.

Diese WooCommerce Alternative ist ein Blick Wert

Mit weit über vier Millionen Installationen ist WooCommerce das mit Abstand beliebteste Plugin für WordPress-Onlineshops. Das Plugin ist völlig kostenlos und lässt sich individuell an die eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen anpassen. Trotzdem ist das Plugin wpShopGermany eine gute Alternative, wenn es um das Thema DSGVO geht. Das Plugin wurde in Deutschland entwickelt und bietet daher auch deutschen Support. Es gibt auch hier eine Basicversion, mit der du kostenlos starten kannst.

 

Den eigenen Shop mit WooCommerce einrichten

Wenn du meiner Schritt für Schritt Anleitung folgst kannst du problemlos deinen Online Shop mit WordPress einrichten.

1. Die wichtigsten Einstellungen in WooCommerce vornehmen

Installiere zunächst das WooCommerce Plugin über die linke Spalte und die Rubrik Plugins. Sobald du das Plugin installiert und aktiviert hast, kannst du den Einrichtungsassistenten starten. Kommen wir zunächst einmal zu den Grundeinstellungen. Dazu gehören die Sprache, deine Daten, die Währung und die Zeitzone. Diese Einstellungen kannst du jederzeit wieder ändern. Unter dem Menüpunkt Produkte kannst du die Eigenschaften deiner Produkte festlegen, also ob sie digital oder physisch sind, welche Größe und welches Gewicht sie haben, usw. Im Bereich Mehrwertsteuer legst du den Steuersatz deines Landes fest oder, wenn du Kleinunternehmer bist, dass du von der Umstatzeuerpflicht befreit bist. Im Bereich Versand kannst du die Versandbedingungen und den Preis dafür bestimmen. Und unter der Rubrik Kasse kannst du deine Zahlungsmöglichkeiten hinterlegen, also zum Beispiel PayPal und Kreditkarte.

2. Navigation und Design anpassen

Das Plugin erstellt automatisch die folgenden Seiten für dich, die du nicht löschen solltest:

— Shop mit der Produktübersicht

— Warenkorb zum Bezahlen der Bestellungen

— Die Kasse für die Kaufabwicklung

— Dein Konto für die Bestellübersichten

Du kannst hier deinen Shop erweitern und eigene Seiten hinzufügen. Zudem kannst du das Design individuell anpassen und den Shop sozusagen in deinen Blog integrieren. Hierzu stehen dir umfangreiche Optionen für Farbwahl, Schriftart und Hintergrund zur Verfügung. Den Shop kannst du über das Backend oder direkt im Frontend von WordPress anpassen. Du bist also völlig frei in der Gestaltung deines WordPress-Shops.

3. Produkte und Texte einpflegen

Wenn alle Seiten erstellt und der Shop eingerichtet ist, kannst du damit beginnen, deine Produkte und Texte einzufügen. Mit einem Klick kannst du ein Produkt nach dem anderen hinzufügen oder bestehende einfach überschreiben. Du kannst auch Download-Produkte oder Affiliate-Produkte über WooCommerce verkaufen. Hier kannst du Artikelbezeichnungen, Beschreibungen und Fotos hinterlegen und die entsprechenden Kategorien und Schlagwörter zuweisen. Die Produkt-Erstellung findest du links in der Menüleiste unter dem Punkt “Produkte”. Hier hast du auch den Überblick über den Traffic und die verkauften Produkte. Wenn du verschiedene Produkte hast, ist es empfehlenswert, dafür auch verschiedene Kategorien anzulegen, damit sie leichter gefunden werden können.

 

So könnte ein Produkt aussehen. Hier habe ich mein Subliminal Shop mit WordPress und WooCommerce erstellt.

Wirf ein Blick auf den Affiliateshop: https://gentlemenelegance-21century.de

 

Für wen lohnt es sich ein Onlineshop mit WordPress?

 

Ein Online-Shop mit WordPress lohnt sich vor allem dann, wenn du ein kleineres Projekt umsetzen möchtest und dich bereits sehr gut mit WordPress auskennst. Wenn du jedoch einen größeren Online-Shop planst, würde ich Shopify empfehlen. Denn diese Shop-Systeme bieten wesentlich mehr Funktionen und Features zu einem besseren Preis. Sie sind zudem oft benutzerfreundlicher gestaltet, so dass jeder die Möglichkeit hat, seinen eigenen Online-Shop umzusetzen. WordPress eignet sich besonders gut für den Verkauf digitaler Produkte wie MP3s, Kurse oder E-Books, gerade dann, wenn du aus deinem Blog einen Shop machen möchtest.

 

Wie viel kostet ein WordPress-Shop?

Ein WordPress Online-Shop ist zunächst einmal kostenlos, abgesehen von den Kosten für das Webhosting. Je nach Wahl des Shopanbieters zahlst du hier ein monatliche oder jährliche Gebühr und natürlich kommen noch die Kosten für Produkte und Lagerhaltung auf dich zu, daher kann man nicht pauschal sagen, was ein Online-Shop kostet. Rechne aber damit, dass du mindesten mit 1000 Euro dabei bist.

 

 

Fazit — Wie du aus deinem WordPress Blog ein Onlineshop machst

Mit WordPress einen Online-Shop erstellen geht eigentlich relativ einfach und ist besonders bei digitalen Produkten eine gute Alternative zu Shopify. Sofern der Online-Shop nicht zu umfangreich wird, ist WordPress hier die beste Lösung. Wen du bereits ein Blog oder eine Website mit viel Traffic hast, lohnt es sich hier auf WordPress oder Wix zu setzen und damit dein Online-Shop zu erstellen. Diese Option ist besonders für Einstiger sehr gut geeignet. Wenn du aber bereits weißt, dass dein Online-Shop größer werden soll, dann würde ich dir zu Shopify raten. Möchtest und eigene handgemachte Produkte verkaufen ist Etsy der Online-Shop, bei dem du gut aufgehoben bist.

 

 

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